Zeit für den Feinschliff

In den zurückliegenden Monaten und Wochen berichteten wir an dieser Stelle immer wieder über das Förderprogramm WiFi4EU. Anfang nächster Woche, am 15. Mai 2018 ergeht der erste Aufruf zur Bewerbung.

Seit geraumer Zeit ist es möglich sich im Onlineportal zu registrieren. Dieser erste Schritt ist für alle interessierten Gemeinden notwendig und kann seit dem 20.März 2018 jederzeit vorgenommen werden. Auch jene Firmen, die später die Installation eines geförderten öffentlichen Hotspot durchführen sollen, müssen sich zunächst im Portal eintragen. Die Bearbeitung und Bewilligung der bald einzureichenden Anträge erfolgt nach dem Prinzip „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Gleichzeitig wird auf eine gerechte örtliche Verteilung der Gelder geachtet. Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass quer durch alle teilnehmenden europäischen Staaten eine gleichmäßige Verfügbarkeit der WiFi4EU Hotspots entsteht.

Der Startschuss fällt am 15. Mai

Alle Gemeinden, die bereits registriert sind, sollten nun mit Hochdruck an ihren Konzepten feilen und pünktlich ab 13:00 Uhr am 15. Mail ihre Anträge einreichen. Je Land sollen mindestens fünfzehn Anträge genehmigt werden. In diesem und dem folgenden Jahr werden noch weitere Bewerbungsaufrufe für das 120-Millionen-Projekt ergehen. Der Andrang im Portal ist groß – bislang verzeichnet dieses schon mehr als 16.000 Registrierungen. Unter den angemeldeten Kommunen befinden sich allein mehr als 2000 aus Deutschland.

Geld für Hardware und Installation

Pro Antragsteller kann ein Gutschein in Höhe von 15.000 Euro vergeben werden. Gemeinden, dürfen sich so lange immer wieder neu bewerben, wie sie bei der Vergabe nicht berücksichtigt wurden. Haben sie einmal ein sogenanntes Voucher erhalten, können sie kein zweites Mal gefördert werden. Von dem Geld müssen Geräte und deren Installation finanziert werden. Unterhalt und eventuelle Wartungsarbeiten gehen zu Lasten der betreibenden Kommune. Alles Wissenswerte und wozu sich Interessierte verpflichten, lässt sich an dieser Stelle nachlesen. Auf unserem wifi4eu.blog haben wir sämtliche Fakten zusammengetragen.