Einblick in die Finanzierung

Digital Single Market 2018-03-20

Wenn die EU öffentliche Hotspots plant, dann stehen dem immense Kosten gegenüber. Bevor ein solcher Hotspot aktiviert werden kann, muss vor Ort die technische Infrastruktur geschaffen werden: schnelle Datenleitungen müssen verlegt werden und das kostet Geld. Damit die einzelnen Gemeinden diesen Posten stemmen können, will die Initiative WiFi4EU Fördergelder vergeben. Insgesamt stellt die Europäische Kommission zu diesem Zweck 120 Millionen zur Verfügung.

Vergabe nach dem Windhundverfahren

Um ihren Anteil von 15.000 € aus diesem Honigtopf zu ergattern, müssen sich interessierte Gemeinden bewerben. Voraussetzung ist, dass an den gewünschten Orten bislang kein privater oder öffentlicher Internetzugang zur Verfügung steht und die Bewerbung schnell genug eingereicht wird. Die Projektvorschläge der einzelnen Kommunen werden nach dem sogenannten Windhundprinzip ausgewählt. Das bedeutet, dass der Schnellste gewinnt, oder anders gesagt: 

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst               

Es lohnt sich also schon jetzt ein Konzept für die Bewerbung zu erstellten, damit man diese abschicken kann, sobald das möglich ist. Noch warten alle aber auf den Startschuss, welcher erst erfolgen kann wenn das Europäische Parlament und der Ministerrat die Initiative WiFi4EU frei gegeben haben. Erwartet wird dieser Moment  bis Ende 2017.